Rheinwassertransportleitung
Die Braunkohlengewinnung im Rheinischen Braunkohlenrevier wird in wenigen Jahren beendet. Zum Abschluss der Rekultivierung werden mit Wasser aus dem Rhein die geplanten Tagebauseen Hambach und Garzweiler befüllt, die Feuchtgebiete im Nordraum des Tagebaus Garzweiler versorgt und dauerhaft stabile Grundwasserverhältnisse geschaffen. Für den Transport der erforderlichen Wassermengen aus dem Rhein wird bis 2030 eine Rheinwassertransportleitung einschließlich der dazugehörigen Bauwerke errichtet.
Dem Rhein bei Dormagen werden je nach Wasserstand bis zu 18 m³/s Wasser entnommen und über die Rheinwassertransportleitung zu den Tagebauen Hambach und Garzweiler gefördert. Schon etwa zehn Jahre nach dem Beginn der Flutung kann im Tagebau Hambach eine große Wasserfläche genutzt werden. Nach ca. 40 Jahren werden die Zielwasserstände der Tagebauseen erreicht. Weitere 30 Jahre wird die Rheinwassertransportleitung betrieben, um Versickerungsverluste auszugleichen. Danach werden die Seen vollständig vom natürlichen Grundwasserzustrom gespeist.

Disziplinen
- Umwelt & Nachhaltigkeit
- Wasser & Umwelt
- Europe
Gesellschaften
Dorsch Engineers GmbH
KREBS+KIEFER Ingenieure GmbH
spiekermann ingenieure gmbh
Auftraggeber
RWE Power AG
Dauer
Bis 2030
Standort
Rheinisches Braunkohlerevier , Deutschland
Projektleistungen
- Objektplanung
- Fachplanung
- Schallschutzuntersuchung
- CFD-Engineering
Kontakt
Dorsch Engineers GmbH
München (Hauptsitz)
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München
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